Samstag, 29. August 2015

Sixta von machwerk


schon seit längerer Zeit lag das e-book von Martina bei mir, die Umsetzung war bis jetzt an der "Zutatenliste" gescheitert. So empfiehlt sie für den Boden die Verwendung von "Soft and stables", welches man bei Grete von Stoffsalat in ihrem gleichnamigen shop kaufen kann, als optimales Einlagematerial, mich hat allerdings der Preis abgeschreckt und der Umstand dieses extra bestellen zu müssen.

Also lag Sixta auf dem Stapel für zukünftige Projekte und ging mir aber doch nicht so ganz aus dem Kopf.

Beim Auf- und Umräumen des Nähzimmers bin ich dann über die alte Auflage meines Bügelbrettes, also das dicke Vlies welches unter dem eigentlichen Bezug direkt auf dem Streckmetall liegt, gestolpert.

Irgendwann hatte ich wohl mal eine zu kleine Auflage gekauft und dann nach kurzer Nutzung wieder abgenommen.

Das Material hat ungefähr eine Dicke von 2-3 mm und ließ sich genau wie in der Anleitung beschrieben verarbeiten. Um die Stabilität noch etwas zu erhöhen habe ich darunter, nach dem gleichen Schnitt noch eine Lage decofil light direkt auf den Stoff gebügelt und dann beides zusammen weiterverarbeitet.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, der Boden ist ausreichend formbeständig, die Tasche steht gut, läßt sich aber auch zusammendrücken.


Auf die Rucksackoption habe ich verzichtet obwohl sie eigentlich ausschlaggebend für den Kauf war, mir für diesen Stoff aber nicht so passend erschien.

Meine Sixta ist eine geräumige Alltags-Tasche, mit einem etwas mageren Innenleben, bei der nächsten, und die ist schon in Planung werde ich sicher ein paar mehr Innenfächer einarbeiten, wieder nach einem gut durchdachten und gut beschriebenen  machwerk- Schnitt. 

Und damit wandert sie heute zu Carmen von Fabulatoria und ihren "unvergesslichen" Taschen und zu "Taschen  und Täschchen"


herzlichst

               Karen

Sonntag, 23. August 2015

Brombeerpost

Sommerpost-Brombärpost


Lange schwankte ich bei der Wahl meiner Sommerfrüchte für die diesjährige Sommerpost bei Susanne zwischen Zitronen und Brombeeren.
Ich liebe den Geruch und Geschmack von Zitronen, erfrischend und belebend und immer leicht, nur wie bringt man so etwas zu Papier ? vielleicht auf Avalon mit der Maschine gestickt und dann festgenäht ?

Bei meinen Spaziergängen mit dem Hund kam ich aber auch immer an großen Brombeersträuchern vorbei, und in diesem Jahr schmecken deren Früchte wirklich unübertroffen. in Anbetracht des häuslichen Chaos habe ich mich dann dafür entschieden diese wilden Früchte auf  meine Karten zu nehmen.


Die Blätter sind als Naturdruck  mit echten Brombeerblättern und die Beeren selber mit dem Saft der Früchte gedruckt. Über die Intensität der Farbe war ich selber sehr überrascht, leider hatte ich keine Zeit mehr auch einmal das Färben mit Brombeersaft auszuprobieren, bestimmt eine spannende Sache.


Der Brombär ist die Idee meines Mannes. Anfangs war ich gar nicht so begeistert davon, wußte auch gar nicht so recht wie er sich so auf der Karte machen würde.
Als es jedoch der erste auf die Brombeere geschafft hatte, war die Begeisterung so groß, daß ich nun nicht mehr zurück konnte ;) und so waren die Brombären geboren.

Aus den restlichen gesammelten Beeren haben wir Sirup gemacht, dick und süß fast wie Marmelade und besonders lecker über Vanilleeis.

Leider ist die Brombeerzeit jetzt schon vorbei und auf meinen Spaziergängen gibt es nun nichts mehr zu naschen, aber hier noch das Rezept für euch, welches ich auch auf die Karte geschrieben habe.

Brombeersirup

1 Kg      Früchte
600 g     Zucker
300 ml   Wasser
5 g          Zitronensäure

Alles zusammen 20 Minuten köcheln lassen, durch ein Sieb streichen und in ausgekochte Flaschen abfüllen.


Vielleicht fürs nächste Jahr
herzlichst

Karen

Sommerpost 

endlich kehren wir langsam zur Normalität zurück.:)

Manch eine/r wird das bestimmt kennen, da will man nur mal kurz ein Zimmer renovieren und schon
steht das gesamte Haus auf dem Kopf und nichts ist mehr an seinem Platz
Angefangen hat alles mit der Küche, dann erst ein Kinderzimmer und weil dies nicht die allgemeine Zustimmung fand ging es mit dem zweiten gleich weiter. So mußte die Große ihr Zimmer räumen und alles in Kartons verstauen, wovon sie glaubt sich nicht trennen zu können.
Man glaubt gar nicht was sich in 23 Lebensjahren so alles ansammelt, wovon man sich überhaupt nicht und unter keinen Umständen trennen kann ;).
Also wurden Kartons gefüllt, die erst einmal das Nähzimmer bevölkerten und schließlich irgendwo im Haus verstaut wurden.
Und weil der Gatte, bei 36 Grad Außentemperatur im Keller in dicke Decken gehüllt während er seiner Arbeit am Computer nachging ein solches Bild des Jammers bot, mußte auch noch das Schlafzimmer in den Keller umziehen und Musik- und Arbeitszimmer in das Erdgeschoß.
Schnell noch mal gestrichen, aus und umgeräumt und da nichts wirklich schnell geht gingen die Monate ins Land und so gibt es heute einen Sommerpost-Erstlingspost.;)

Die erste Sommerpost Karte kam von Lisa, schön gestaltet mit saftigen Kirschen und einem leckeren Rezept. Vielen Dank liebe Lisa.


 Dann folgte die stylische Designermelone von Beate, meine Jüngste war ganz entzückt und meinte so könne man wenigstens den ganzen Kühlschrank optimal mit Melonen befüllen. Als die Karte eintraf hatten wir schon mehrere Tage Temperaturen über 30 Grad und  gerade Wassermelonen, gut gekühlt waren hier im Haus sehr gefragt.Herzlichen Dank für die schöne Karte, Beate.


Zu Ferienbeginn kamen die Johannisbeeren von Jennifer mit leuchtenden Johannisbeeren und einem wunderschönen Gedicht von J. Guggenmoos. Lieben Dank Jennifer.


 Rot und Grün ging es dann weiter mit der schönen Karte von wollzeitmama, eine pralle Erdbeere und eine zarte weiße Blüte schmücken diese Karte. Vielen Dank wollzeitmama.

Alle Karten hängen in der Küche und erfreuen uns jeden Morgen aufs neue.


Als nächste war ich an der Reihe und man sieht auf dem Bild auch schon ein kleines Stückchen der nächsten Karte und obwohl ich nun dieses im nachhinein schreibe möchte ich diesen Post hier beenden, denn diese vier Karten wirken schon für sich allein ganz wunderbar.
Mehr zu meiner karte findet ihr im nächsten Post.

herzlichst


                              Karen